Solidarität ist Grün – für ein sozial gerechtes, menschlich offenes und kulturell lebendiges Nürnberg.
ÜBER MICH
Ich bin Anja Löffler, 51 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in Nürnberg-Schweinau. Hier bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und nie von dort weggezogen. Nürnberg ist mein Zuhause, mit all seinen Chancen, seiner Vielfalt, aber auch den sozialen Herausforderungen.
Als Diplom-Sozialwissenschaftlerin und mit einem Masterabschluss in Gemeinwesenentwicklung arbeite ich seit fast zwei Jahrzehnten in der kommunalen Sozialarbeit. Die Familien die wir begleiten sind langzeitarbeitslos, die meisten alleinerziehend, mit Migrations- und Fluchtgeschichte, häufig ohne Schulabschluss, mit körperlichen Einschränkungen und psychischen Schwierigkeiten.
Unsere Arbeit verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz der darauf abzielt, die Familien zu stabilisieren und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dabei steht für uns immer das Wohl der Kinder im Mittelpunkt.
MEIN WEG IN DIE GRÜNE POLITIK
Ich bin bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingetreten, weil hier die Werte die mir wichtig sind in Politik umgesetzt werden. Für mich bedeutet politisches Engagement auch, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.
Das alles habe ich bei den Nürnberger Grünen gefunden. Deren klare Ausrichtung auf konkrete politische Arbeit machte es mir leicht, mich von Beginn an einzubringen. So bin ich u.a. in verschiedenen Arbeitskreisen aktiv, außerdem bin ich Vorsitzende vom Ortsverband West und Sprecherin vom Arbeitskreis Gegen Rechts.
Jetzt kandidiere ich auf Platz 13 der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Für mich ein konsequenter nächster Schritt in meinem politischen Engagement.
MEINE THEMEN FÜR NÜRNBERG
Soziale Gerechtigkeit & Solidarität
Für mich sind soziale Gerechtigkeit und Solidarität mehr als nur gesellschaftspolitische Leitlinien. Sie prägen mein berufliches Handeln und meine persönlichen Überzeugungen und sind für mich die Basis für eine funktionierende Demokratie.
Ich setze mich für eine Stadt ein, in der niemand ausgegrenzt wird, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Geschlecht oder Lebensentwurf.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit im Stadtrat werden Kinder, Alleinerziehende und Familien stehen, die in Armut oder prekären Lebensverhältnissen leben. Präventive soziale Arbeit muss stärker in den Mittelpunkt kommunaler Politik rücken.
Es braucht Strukturen, die Familien stabilisieren, Kinder fördern und echte Teilhabe ermöglichen – im Bildungssystem, in der Freizeit und in den einzelnen Stadtteilen.
Gelebte Demokratie & Haltung
Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die sie leben und verteidigen. Ich stehe klar für Vielfalt, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft. Rechte Ideologien, Rassismus und Ausgrenzung haben in Nürnberg keinen Platz. Als Stadt der Menschenrechte müssen wir Haltung zeigen, das gilt sowohl in den Schulen, in der Verwaltung, in der Kulturpolitik wie auch auf der Straße.
Ich setze mich für Demokratiebildung, politische Aufklärung und Beteiligung ein. Besonders junge Menschen müssen in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Mein Ziel ist eine solidarische Stadtpolitik, die jeder Form von Diskriminierung entschieden entgegentritt und demokratisches Handeln in allen Bereichen einfordert.
Haltung zeigen heißt, auch in unbequemen Situationen Verantwortung zu übernehmen.
Starke Kultur & Stadtgesellschaft
Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage einer lebendigen Demokratie. Sie verbindet Menschen, schafft Begegnung und stärkt das Miteinander in unserer Stadtgesellschaft.
Kultur muss für alle zugänglich sein. Kulturelle Teilhabe darf keine Frage des Einkommens sein oder Menschen mit einer Beeinträchtigung ausschließen. Ich setze mich deshalb für inklusive, niedrigschwellige Angebote und Veranstaltungen mit freiem Eintritt ein.
Nürnberg ist Kulturstadt. Unsere unverwechselbare Mischung aus Tradition, Vielfalt und Innovation müssen wir erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehört auch, dass wir unsere Erinnerungskultur weiterhin aktiv gestalten und Orte des Gedenkens, Lernens und Dialogs stärken. Hier sind besonders das Memorium Nürnberger Prozesse, das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und der weitere Umgang mit den architektonischen Relikten des Nationalsozialismus auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände zu nennen.
Besonders wichtig ist mir, dass beim geplanten NSU-Dokumentationszentrum die Perspektive der Angehörigen und der Opfer immer zentral bleibt und sie bei der Umsetzung mit einbezogen werden.
Die Ausschüsse, in denen ich mich einbringen möchte sind der Sozialausschuss, der Jugendhilfeausschuss und der Kulturausschuss.
MEINE MOTIVATION FÜR EINE KANDIDATUR
Ich kandidiere für den Nürnberger Stadtrat, weil ich mitgestalten will, wie unser Nürnberg in Zukunft aussehen wird. Nirgendwo wird Politik so konkret erlebbar wie in der Kommunalpolitik. Ob in Kitas, in der Jugendarbeit, auf den Straßen und in den Stadtteilen, hier zeigt sich, dass die Grüne Stadtratsarbeit das Leben der Menschen vor Ort besser macht.
In einer Zeit, in der Demokratie, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit wieder verteidigt werden müssen, will ich Verantwortung übernehmen. Nürnberg braucht eine starke Grüne Stimme im Stadtrat für Solidarität, Kultur und soziale Teilhabe.
Als Stadträtin möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass Nürnberg sozial gerecht, menschlich offen und kulturell lebendig bleibt.
Vielen Dank für Euer Vertrauen und vielen Dank für Eure Stimme!
