
Der Arbeitskreis Gegen Rechts veranstaltet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Vielfalt und dem Ortsverband Südstadt eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion. „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ wird am 18.02.2026 um 18.00 Uhr im Casablanca Filmkunsttheater, Brosamerstraße 12, 90459 Nürnberg gezeigt.
Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis, die Hälfte der Spenden geht an sea eye.
In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fordert KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen. Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen – Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion werden
– Nina von sea eye Nürnberg,
– Felix Krauss, Vorsitzender vom Menschenrechtszentrum e.V. und
– Sorush Mawlahi, Vorsitzender des Integrationsrats der Stadt Nürnberg,
über den Film und die aktuelle politische Lage in Deutschland diskutieren.
Mit dabei sind auch Vertreter:innen vom Kartentausch Christuskirche, es wird also auch die Möglichkeit zum Kartentausch geben.
Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Réka Lőrincz, Stadträtin Bündnis 90 / Die Grünen und Mitglied der Einzelfallkommission für ausländerrechtliche Härtefälle der Stadt Nürnberg.
Mehr zum Film unter https://kein-land-fuer-niemand.de.