WER ICH BIN
Mein Weg nach Nürnberg – und warum ich hier Verantwortung übernehmen will
Als ich vor 10 Jahren zum Beginn meines Jura Studiums von Baden-Württemberg nach Nürnberg gezogen bin, habe ich noch nicht damit gerechnet, wie sich mein Leben hier entwickeln wird. Ich habe damals nicht damit gerechnet, dass mich eine Stadt im konservativen Bayern so für sich begeistern könnte. Und jetzt, 10 Jahre später, stehe ich hier, und habe in Nürnberg meine Heimat gefunden – und ich möchte dieser Stadt gerne etwas davon zurück geben.
Jura & Politikwissenschaft als Basis für pragmatische Stadtratsarbeit
Mein Name ist Claudia Hammerbacher, ich bin 29 Jahre alt, Diplom-Juristin und studiere im Zweitstudium Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der FAU. Dort engagiere ich mich seit 2025 auch als gewähltes Mitglied in der Fachschaftsvertretung der Philosophischen Fakultät und im Studentischen Konvent.
Beruflich arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro unserer Bundestagsabgeordneten Rebecca Lenhard, MdB.
Als Juristin mit fundiertem Verständnis vom bayerischen Kommunalrecht bringe ich die fachliche Grundlage mit, Satzungen, Rechtsnormen und komplexe Verfahren nicht nur zu verstehen, sondern aktiv mitzugestalten. Genau diese Kompetenz möchte ich in die Stadtratsarbeit einbringen.
Mein Weg in die Grüne Jugend – Engagement, das wirkt
Zu den Grünen gekommen bin ich 2020 – angefangen hat alles mit den offenen Treffen der Grünen Jugend. Hier habe ich schnell gemerkt, wie wertvoll es ist, auf niedrigschwellige, konsumfreie Räume zurückgreifen zu können, in denen man sich mit gleichgesinnten entspannt und wertschätzend Austauschen kann. Schnell habe ich bei der Grünen Jugend Nürnberg auch Verantwortung übernommen und wurde Ende 2020 erstmals zur Sprecherin gewählt. Bis Anfang des Jahres war ich Vorstandsmitglied der Grünen Jugend Nürnberg – zunächst als Sprecherin, später als politische Geschäftsführung. Ich habe mich immer auch noch auf weiteren Ebenen der Grünen Jugend engagiert: so bin ich beispielsweise Teil des Awareness Pools der bayerischen Grünen Jugend oder unterstütze diese als Teil des Teams für die Entwicklung der Kampagne zu Kommunalwahl 2026.
In der Grünen Jugend habe ich mich intensiv für die Interessen junger Menschen eingesetzt – sei es mit der Durchführung von Bildungsveranstaltungen, die Besetzung von Parkplätzen oder des Frankenschnellwegs, dem Organisieren von Demos, dem Entwickeln vom Wahlkampagnen, an Infoständen oder insgesamt dem Schaffen eines niedrigschwelligen, gemeinsamen Raumes, ohne Komsumzwang, in dem jeder und jede so sein kann, wie er, sie oder they ist.
WOFÜR ICH STEHE
Eine Politik, die junge Menschen ernst nimmt
In Zeiten vielfältiger Krisen kommen die Interessen von Kindern und Jugendlichen oft zu kurz. Ich setze mich unter anderem ein für das Bekämpfen von Jugendarmut, für mehr queere Jugendarbeit, für Betreuungszeiten, die tatsächlichen Lebensrealitäten entsprechen, für echte Beteiligungsmöglichkeiten, für konsumfreie Aufenthaltsräume, für mehr Schutzräume und Beratungsmöglichkeiten in Krisensituationen.
Ein Nürnberg, das niemanden zurück lässt
Ich möchte dazu beitragen, Nürnberg zu einer Stadt zu machen, in der jede*r gerne lebt, unabhängig von beispielsweise Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status. Ich setze mich unter anderem ein dafür, dass NGOs nicht weiter die Gelder gekürzt werden, für niedrigschwelligen Zugang zu Sozialleistungen, für den Ausbau von Digital Streetwork, für das Modellprojekt Drogenkonsumräume.
Feministische und intersektionale Perspektiven in die Stadtratsarbeit
Ich trete an für FINTA*-Personen, für echte Gleichstellung und für konkrete feministische Kommunalpolitik – sei es in der Sozialpolitik, im Bereich Sicherheit oder bei der Stadtplanung. (Intersektionaler) Feminismus darf nicht nur ein leeres Buzzword sein, sondern gehört in Beschlüsse und in die gelebte Praxis.
Nürnberg als Stadt der Menschenrechte stärken und Nie wieder ist jetzt – auch im Versammlungsrecht
Besonders wichtig ist mir die historische und kulturelle Verantwortung Nürnbergs als Stadt der Menschenrechte. 2023 haben wir beispielsweise durch die Grüne Jugend Nürnberg angestoßen, dass durch unsere Stadtratsfraktion die Umbenennung von Straßennamen mit NS-Bezug geprüft wird – etwa zugunsten von Freiheitskämpferinnen wie Jina Mahsa Amini. Für viele mögen solche Veränderungen in der Stadt wie eine Kleinigkeit erscheinen, doch ich bin überzeugt: solche Zeichen sind wichtig für eine vielfältige, solidarische Stadtgesellschaft.
Ebenfalls werde ich meine juristischen Kenntnisse nutzen, um eine ausführliche Auswertung und daraus folgend z.B. die Umlenkung rechtsextremer Demonstrationen zu erwirken. Es darf keine rechtsextremen Demos an Orten wie der Straße der Menschenrechte geben.
WARUM ICH ANTRETE
Mein politisches Ziel und mein persönlicher Wunsch gehen Hand in Hand: ich will Brücken bauen zwischen jungen Menschen und der Politik. Oft höre ich von einer Politikverdrossenheit junger Menschen. Und oft wird sich gefragt, woher das kommt. Mich wundert das nicht: in Zeiten, in denen Bafög weiter gestrichen wird, ausschließlich junge Menschen für einen verpflichteten Wehrdienst herangezogen werden, in der Klimapolitik nur noch ein unbeliebtes Buzzword ist, sehnen wir uns nach Gerechtigkeit. Und für diese Gerechtigkeit möchte ich mich einsetzen.
Ich lebe im Stadtteil Gostenhof und täglich erlebe ich die Herausforderungen und Chancen unserer Stadt. Von Gentrifizierung bis hin zum bürgerschaftlichen Engagement, von antifaschistischen Initiativen bis zur kulturellen Vielfalt – all das macht Nürnberg einzigartig. Ich möchte dazu beitragen, Nürnberg zu einer Stadt zu machen, in der jede*r gerne lebt, unabhängig von z.B. Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status.
Ich trete an, für junge Menschen, für FINTA*s, für mehr soziale Gerechtigkeit.
Wenn ich Verantwortung übernehme, erfülle ich die Anforderungen und liefere Ergebnisse – darauf könnt ihr euch verlassen.
Deswegen: Am 8. März drei Stimmen für Claudia Hammerbacher – Liste 4, Platz 9!
