Nürnberg erleben und mitgestalten – mit allen Sinnen. Gemeinsam aktiv und wirksam sein – für unsere „Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ Leisen, fast unsichtbaren Gruppen eine laute Stimme geben – dafür will ich mich einsetzen.
ÜBER MICH
Persönliches
Mein Name ist Irmgard Badura, ich bin Jahrgang 1973 und lebe mit meinem Mann seit vielen Jahren in Nürnberg. Bei Bündnis 90/Die Grünen bin ich seit September 2019 Mitglied und aktiv in Nürnberg, aber auch auf Bayernebene. Die Themen Vielfalt, Teilhabe für Alle und insbesondere für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen liegen mir besonders am Herzen.
Mein Motto, meine Lebenseinstellung
Ich bin gerne als Botschafterin, Netzwerkerin oder Brückenbauerin zwischen den Welten der beeinträchtigten Menschen und den so genannten „normalen“ Menschen aktiv. Meine eigene Sehfähigkeit umfasst weniger als 1 % Sehkraft und ein sehr kleines Gesichtsfeld. Diese schleichend fortschreitende Beeinträchtigung begleitet mich von Kindheit an.
Ja, sie behindert mich tatsächlich in vielen Bereichen der Teilhabe in unserer Gesellschaft: beim Wege finden, beim Lesen von Hinweisen, Schildern, im gesamten Digitalen, aber auch beim Einkaufen, Sport, bei Kunst und Kultur …
Trotzdem oder gerade deshalb bin ich eine sehr freundliche, geduldige und kämpferische Person. Politisch setze ich mich, wo immer ich kann, für spürbare Verbesserungen in unserem Miteinander ein: Brückenbauerin, Botschafterin, Netzwerkerin!
EIN STÜCK MEINES WERDEGANGS
Das Bildungszentrum für blinde und sehbehinderte Menschen mit Internat brachte mich als Teenager nach Nürnberg. Ich war einige Jahre mit meiner ersten Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin berufstätig. Nach dem Abitur, auf zweitem Bildungsweg an der BOS der Stadt Nürnberg, studierte ich Politik- und Verwaltungswissenschaften. Im Frühjahr 2009 erlangte ich den Bachelor of Arts, später schloss ich berufsbegleitend ein Masterstudium mit Schwerpunkt „Inklusive Prozesse“ erfolgreich ab.
Die Berufung zur bayerischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung als neue große Herausforderung trat ich im Januar 2009 in München an. Mit allen im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien und insbesondere den Staatsministerien Bildung, Arbeit, Soziales, Verkehr, Bauen und Wirtschaft sowie Gesundheit und Pflege arbeitete ich eng zusammen.
Bis heute sind diese Themen sowohl beruflich, als auch ehrenamtlich meine Schwerpunkte. Ich bin seit 30 Jahren regional, bayern- aber auch bundesweit in Selbsthilfeorganisationen aktiv. Meine Position als geschäftsführende Vorständin für über 200 Mitarbeitende in einem Assistenz- und Pflegedienst in Erlangen ergänzt meine Erfahrungen nachhaltig.
MEIN WILLE, MEINE IDEE FÜR NÜRNBERG
Als zukünftige Stadträtin in Nürnberg trete ich für ein gelebtes, inklusives Miteinander in allen Lebensbereichen ein. Konkret heißt das für mich u.a.:
- Öffentliche Räume, sauber und vor allem für Fußgänger*innen besser nutzbar; ein starker und verlässlicher ÖPNV; mehr kostenfreie Toiletten und gute Müllwirtschaft.
- Eine an Klima- und Umweltschutz orientierte Stadtplanung und -entwicklung; Bäume pflanzen und Grünflächen ausweiten, wo immer möglich; geschützte Parks und Wälder.
- Gewerblichen Leerstand umwidmen oder rückbauen, Ideen entwickeln und nutzen für mehr geteilten und besser genutzten Wohnraum.
- Gemeinsam gegen Rechtsextremismus arbeiten; besser für ein lebens- und liebenswertes Nürnberg Themen- und parteiübergreifend wirksam sein!
